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ID #1109

Welche USV soll ich nehmen?

Frage: Ich bin auf der Suche nach einer USV für meinen Heimserver, welche Marke kann man sich kaufen?

Antwort: Klassiker: APC.
Läuft sicher auch unter Linux. Das ist bei anderen Herstellern nicht immer gesichert.

http://www.apcupsd.com/

Grösse: wenn nur der Server gesichert werden soll, dann reicht eine 300-W-USV (wegen der Angaben in VA und W: ist hier uninteressant).

http://www.apc-ups.de/back_ups.htm
http://www.apc-ups.de/Datenblaetter/BK350EI.pdf

http://www.linux-user.de/ausgabe/2003/03/064-usv/index.html
(beschreibt ein etwas anderes, aber hier vergleichbares Modell)

Eigentlich würde schon eine 150-W-USV reichen, aber APC hat so etwas wohl nicht mehr im Angebot.
Eine grössere USV erhöht nur die Mehrkosten beim regelmässigen Austausch der Akkus nach so etwa 5 Jahren.

Kosten der BK350EI nach

http://www.heise.de/preisvergleich/a8994.html

ab etwa 55 Euro (zzgl. Versandkosten etc.)

Bei "pearl.de" bekommst Du die "ReVolt", das mitgelieferte Linux-Programm scheint nicht zu funktionieren.

(Ergänzung: Sascha Wüstemann hat herausgefunden, dass "upsd" (auch im "genpower"-Paket) mit den Daten von Belkin in "/etc/upsd.conf" funktioniert)

Trust PW-4120M 1200VA Managed UPS

Hat anscheinend als einzige USV aus der Trust-Reihe ein (getrennt zu findendes) Perl-Skript, das auch unter Linux laufen soll - ich habe es noch nicht ausprobieren können.

Helmut Hullen, de.comp.os.unix.linux.hardware Juni 2007

Diese USV (Trust PW-4120M) wird laut http://eu1.networkupstools.org/compat/stable.html
von den "Network UPS Tools" unterstützt. Ich kann noch nicht sagen, ob's irgendwelche Probleme gibt, ich habe die USV bisher nur angeschlossen, aber noch nicht konfiguriert.

Falls die USV unterm Schreibtisch landet, empfiehlt sich aber IMHO ein Lüftertausch - sonderlich leise ist die USV nicht unbedingt. Ich habe allerdings keine Vergleichsmöglichkeit mit anderen Modellen.

Andreas Kilgus, de.comp.os.unix.linux.hardware Juni 2007


 

Antwort: Da könnt' ich noch "ONLINE" beisteuern - so eine lief hier längere Zeit problemlos (d.h., sie hat alles gemacht, was sie machen mußte - nämlich alle paar Monate mal für ein paar (Milli-) Sekunden die Maschine mit Monitor ohne Absturz weiterzuversorgen;) und kann von Linux aus angesprochen werden, es gibt dazu "sogar" ein Web-Interface und "natürlich" einen Überwachungs-Daemon.


Außerdem microdowell (ein italienische Firma, was man dem Namen wirklich nicht ansieht) - die hab' ich mir gekauft, nachdem der ONLINE wohl durch den schon recht ausgelutschten Akku der Spannungswandler durchgebrannt ist.
Läuft jetzt auch schon wieder geraume Zeit ohne Auffälligkeiten und kann auch von Linux aus bedient werden, wenn auch nur mit einem perl-Skript.
Überwachungs-Daemon gibt's auch.
Anfangs hatte ich ein kleines Problemchen mit den Skripten, die Korrektur habe ich an die Firma weitergeleitet und die Mitteilung bekommen, daß das eingearbeitet würde. Mangels Neukaufnotwendigkeit konnte ich das aber bisher nicht nachprüfen... ;-)

S. Schicktanz, de.comp.os.unix.linux.hardware Juni 2007

 

Tags: USV

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Letzte Änderung der FAQ: 2009-07-05 13:34
Autor: Helmut Hullen, Siegfried Schicktanz
Revision: 1.3

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