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ID #1192

Client clonen - womit

Frage: wie und womit kann ich Clients clonen?

Antwort:

Grundsätzlich: die Zielplatte sollte mindestens so gross sein wie die Quellplatte.

Verfahren:

a) 1:1-Kopie

  1. dd if=/dev/hda of=/dev/hdb
  2. digital_dolly
    • 20 GByte dauern etwa 90 Minuten
    • Das Programm wird anscheinend seit 2003 nicht mehr gepflegt, es hat Probleme mit neuer Hardware (z.B. SATA-Platten)
      http://www.essential-freebies.de/board/viewtopic.php?t=1071

b) "optimiertes"Image
Dabei wird versucht, zuerst das Dateisystem zu erkennen und dann auf Basis dieses Systems nur die benutzten Sektoren zu kopieren.

  1. Clonezilla
    • recht schnell (20 GByte dauern etwa 10 Minuten)
    • kann auch PXE-Boot
    • muckelt, wenn eine NTFS-Platte vorher nicht sauber heruntergefahren wurde
    • http://www.clonezilla.org/clonezilla-live/
    • http://www.clonezilla.org/clonezilla-live/livepxe.php
    • http://www.clonezilla.org/clonezilla-live/general-live-use.php
    • http://www.clonezilla.org/clonezilla-live/make-live-recovery.php
    • http://www.tecchannel.de/pc_mobile/linux/469680/workshop_clonezilla_live_kostenlos_klonen_duplizieren_festplatten_partition/index.html
    • http://clonezilla.org/clonezilla-live/doc/showcontent.php?topic=05_Started_with_sshd_on_and_passwd_assigned (PXE-Boot, Passwort)

  2. SysResCD
    • kann auch auf kleinere Zielplatte klonen
      http://www.sysresccd.org
  3. PING (partimage is not ghost)
    • http://ping.windowsdream.com/ping
    CD oder PXE
  4. "fog"
    prinzipiell handelt es sich bei meiner Lösung um eine abgespeckte Version von FOG (fogproject.org). Ich habe mich dazu entschieden, da ich so mehr Kontrolle über die einzelnen Arbeitsschritte habe (ich kann z.B. unterschiedliche Partitionierungen hinterlegen) und diese Lösung auf einem existierenden Server installiert werden kann.


    Dokumentiert oder veröffentlicht ist das leider nicht, ich würde aber der einfacheren Installation halber FOG empfehlen.

    Was ich im Detail gemacht habe ist:

    1) TFTP-Server auf existierendem Linux-Server installiert und die Boot-Dateien von Sysresccd in das Verzeichnis kopiert, sodass der TFTP-Server die Sysresccd über PXE bereitstellt. Die Dateien bekommt man,
    indem man die Sysresccd nach dem Start selbst in den PXE-Modus versetzt:
    http://www.sysresccd.org/Sysresccd-manual-en_PXE_network_booting
    Das sind allerdings nur die Boot-Dateien. Den eigentlichen Inhalt der Sysresccd habe ich über HTTP bereitgestellt (sysresccd.{dat|
    md5}).

    2) DHCP-Server auf dem Linux-Server installiert und die Option gesetzt, die nötig ist, damit die PXE-fähigen Clients im LAN den TFTP-Server finden ("next-server x.x.x.x" und "filename yyyy" ). Alternativ:
    Existierendem DHCP-Server die Option hinzufügen (bei Windows z.B. "066" und "067"
    http://syslinux.zytor.com/wiki/index.php/PXELINUX

    3) Die Clients sollten nun über PXE die Sysresccd starten können. Sysresccd bietet die Möglichkeit, Skripte automatisch von einem Server abzuholen und zu Starten. Dies erspart das Entpacken des Sysresccd-Images, um die eigenen Skripte dem System hinzuzufügen.

    4) Die Autorun-Skripte ebenfalls über HTTP bereitstellen. Ich habe das bei mir so geregelt, dass ich im Bootmenü 3 Optionen habe:
    - Image wiederherstellen (Option autorun1)
    - Image sichern (Option autorun2)
    - Rettungssystem starten (kein Autorun)
    das Bootmenü wird in der Datei "pxelinux.cfg/default" festgelegt.
    Bei den jeweiligen Menüeinträgen übergebe ich jeweils das entsprechende Autorunskript als Parameter an Sysresccd. Diese holt dann beim Booten das Skript über HTTP ab.

    5) Die Skripte selber (autorun1 und autorun2) enthalten jeweils die Anweisungen, die zum sichern bzw. wiederherstellen der Images nötig sind.

    Für Interessierte habe ich meine Konfigurationsdateien und Skripte ins Netz gestellt: http://dilithium.no-ip.org/files/pxe-gs.zip

    Stefan Dengscherz; Mailing-Liste "Schul-Netz" 4. November 2009

Tags: clonen, Clonezilla, Festplatte, FOG, PXE

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Letzte Änderung der FAQ: 2010-09-30 13:57
Autor: Helmut Hullen, I08T der TS BS, Stefan Dengscherz
Revision: 1.5

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